Wiederbeleben eines Caboose Waggons - Spur G
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Vor ein paar Tagen bin ich bei meiner eBay-Recherche auf einen halb-vollständigen Caboose gestoßen. Da der Playmobil Caboose Waggon schon lange auf der Liste meiner Lieblingswaggons stand, musste ich zuschlagen.
Was war defekt?
Folgende Teile waren beim Kauf kaputt oder nur teilweise bzw. gar nicht vorhanden:
- oberes Dach und oberer Laufsteg: nicht vorhanden
- Schornstein und beide untere Laufstege: nicht vorhanden
- unteres Dach: Halterungen gebrochen
- Wasserkocher im Innernraum: nicht vorhanden
- Puffer: 2/4 Puffern haben gefehlt
- Federkupplung: eine von zwei war nicht vorhanden
Wie lief die Reparatur ab?
Werkzeugliste:
- Schlitzschraubenzieher
- Feuchttücher
- Glasreiniger
- Küchenrolle
Schritt 1: Auseinanderbauen
Als erstes habe ich angefangen den Wagoon komplett in seiner Einzelteile zu zerlegen. Die meisten Teile konnte man einfach ausbauen.

Der Oberbau
Das große Dach lässt sich, wie alle anderen Playmobil-Dächer, einfach von dem Caboose abheben. Die kleine obere Kabine (oder der ausguck) lässt sich durch leichtes zusammendrücken an der Vorder- und Rückseite vom Dach trennen. Der Stuhl, welcher im original im großen Dach verbaut ist, lässt sich durch gekonntes ziehen herausnehmen. Er muss von vorne (wo die Füße sind) nach hinten geklappt werden, da er hinten eine kleine Nase hat.
Der Unterbau
Anschließend habe ich die große rote Kabine auseinander gebaut. Diese kann man von unterhalb durch kleine klickbare Nasen "heraushebeln". Der kleine Schlitzschraubenzieher kann helfen - hierbei ist vorsicht geboten, damit die Nasen nicht abbrechen.
Nun habe ich alle Teile an und in der Kabine auseinandergebaut. Die äußeren Leitern und die Bremsgriffe lassen sich durch leichtes klicken entfernen.
Die Inneneinrichtung lässt sich auch relativ leicht ausbauen. Den Kamin vom Ofen kann man - so wie die Leitern - einfach ausklipsen. Den Ofen selbst kann man durch leichtes ziehen herausnehmen. Etwas komplizierter wird es bei dem Bett und dem Tisch.
Das Bett hat auf der Unterseite der Kabine eine kleine Nase. Diese kann man ebenfalls mit dem Schraubenzieher vorsichtig eindrücken. Dadurch löst sich die komplette Garnitur und lässt sich herausheben. Die Matratze kan man ebenfalls einfach herausheben.
Auf der Tischseite des Caboose Waggons ist kein Schraubenzieher notwendig. Hier kann man die Einrichtung durch sanftes wackeln lösen und herausheben.
Das Fahrgestell
Die vier Haltegriffe lassen sich genauso entfernen wie es beim Unterbau der Fall war. Ebenso leicht lassen sich die Bremskurbeln entfernen. Am besten löst man diese erst im oberen Bereich und anschließend unten.
Der Laufbereich am Anfang und Ende des Waggons sollte einem nun automatisch entgegenkommen, da dieser in der Regel nur vom Unterbau fixiert wird.
Das restliche Gestell besteht nun nur noch aus den Puffern, den beiden Drehgestellen mit den Achsen und Federkupplungen und in den meisten Fällen einem Gewicht. Bei meinem auseinander bauen habe ich das Gewicht und die Drehgestelle verbaut gelassen.
Die Puffer lassen sich, wie bei anderen Playmobil-Loks und -Waggons durch leichtes ziehen entfernen. Hier ist vorsicht geboten, da die Nasen gerne abbrechen. Die Federkupplungen lassen sich auch durch sanftes nach unten ziehen lösen.
Das Resultat
Nach 10-15 Minuten - was meiner Meinung nach recht zügig geht - haben wir nun einen komplett zerlegten Waggon vor uns. Im nächsten Schritt widmen wir uns der Reinigung.
Schritt 2: Reinigen
Nachdem ich den Waggon vollständig auseinander gebaut hatte, habe ich mich an die Reinigung der einzelnen Teile gemacht.

Was habe ich benutzt?
Die Reinigung habe ich überwiegend mit Glasreiniger und Feuchttüchern gemacht. Eine weitere Möglichkeit wäre noch, den Waggon in ein Wasserbad zu legen und zu schrubben.
Auf die Reinigung in der Spülmaschine oder mit anderen Reinigungsmitteln würde ich verzichten. Hierbei wird eventuell die Farbe angegriffen und verblasst.
Die Kleinteile habe ich gründlich mit den Feuchttüchern abgerieben und mit etwas Küchenrolle getrocknet. Wichtig ist es hierbei, vor allem die "Bretter" bzw. die Rillen zwischen diesen zu reinigen.
Die größeren Teile habe ich mit dem Glasreiniger eingesprüht und anschließend wieder trocken gerieben. An den verwinkelten Stellen bin ich nochmal mit den Feuchttüchern abgegangen, um auch den Dreck in den Ecken zu erwischen.
Schritt 3: Ersatzteile
Nach dem ich bei Abbau wusste ich genau, welche Teile zu ersetzten sind. Also habe ich mich direkt an die Arbeit gemacht, diese auszutauschen.
Woher bekommt man die Ersatzteile?
Ich habe alle benötigten Ersatzteile aus meinem Shop (www.sk-prints.de) geholt. Zusätzlich zu den Ersatzteilen welche dringend notwendig waren, habe ich dem Caboose noch einen besonders coolen neuen Look als Upgrade verpasst.
Damit die Suche besonders leicht fällt, sind die Ersatzteile nach Modellen. So kann man, wie in diesem Fall, einfach auf die Caboose-Kollektion gehen und sich hier zusammensuchen was man braucht.
Besonders einfach ist es, da man die meisten Ersatzteile, welche für den Caboose notwendig sind, einfach über den Artikel "Dächer Set Caboose" bestellen. Hier bekommt man alles ab dem großen Dach, zu einem super Preis. Wenn man möchte kann man sogar die Upgrade-Fenster dazubestellen.
Mit dem Code SpurG10 bekommt man übrigens 10% Rabatt auf die gesamte erste Bestellung!
Wie läuft der zusammenbau ab?
Nachdem die Teile geliefert wurden, was in der Regel 3-5 Werktage dauert, kann man diese kinderleicht verbauen. Die Passformen sind alle genau und ohne wackeln. Der Sitz der Teile ist angenehm fest, aber ihne vorhandene Originalteile zu beschädigen.
Was war das Upgrade?
Um den Playmobil Caboose etwas realistischer wirken zu lassen, habe ich mich dazu entschieden, das Fenster Upgrade Set zu verbauen. Die Montage war super einfach. Man kann die einzelnen Fenster einfach nehmen und ohne kleben oder schrauben in die Fensteröffnungen klicken. Der Halt der Fenster ist hierbei fest und wackelfrei. Durch die verbaute Acrylglasscheibe und den schönen Rahmen, wirkt der Caboose gleich viel realistischer.
Beim Einbau der Fenster ist zu beachten, dass die oberen Fenster an der Vorder- und Rückseite minimal kleiner sind als die Seitenfenster.

